Politik - Forenauszüge

 

Welche Änderungen sind hinsichtlich der Politik in Patrizier 4 geplant, z.B. Landesfürst, Ansehen.

 

KI
Hm, soll die KI auch größere Mauern und Verteidigung bauen können? Ich hätte jetzt gesagt: nein! Die KI-BM's sind feige und zahlen dem LF immer alles, was er will.
Hintergrund: der Spieler soll in P3 jede Stadt als Stadtherr übernehmen können, dann kann er selbst die Mauer vergrößern und Verteidigung bauen. Kommt noch im Politik-Thread. Jedenfalls soll der Spieler auf diese Weise mehr Einfluss auf den Städtebau bekommen und übernommene Städte komplett umbauen können (Gebäude, Straßen)..
Außerdem wäre es nicht so einfach, die KI eine Mauer frei bauen zu lassen. Macht sie am Ende vielleicht nur Quatsch.


05.10.2009  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=48474#post48474

 


 

LF
Der LF soll nie den Ausbau der Mauer verhindern können. Evt. bekommt je pro Mauerstein eine Gebühr oder so. Wird zu fummelig, wenn man ihm für eine bestimmte Menge Quadratmeter was geben muss. Schließlich merkt man ja evtl. erst beim Mauerbau, wie die Mauer genau verlaufen soll und wie groß sie dann ist (die Mauer in P3 ist nicht mehr vorgegeben sondern kann vom User frei gesetzt werden).


05.10.2009  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=48474#post48474

 


 

1. Stadtherr-Privileg: der Spieler kann ja nur in seiner Heimatstadt Bürgermeister werden. Damit er mehr Einfluss auf die anderen Städte bekommen kann, soll der Spieler daher ein neues Privileg erwerben können: Stadtherr. Dieses Privileg sichert ihm den Status eines BM's, ist aber an folgende Voraussetzungen geknüpft:
A. Der Spieler muss das höchste Ansehen in der Stadt haben
B. Dem Spieler müssen fast alle Wohnhäuser und Betriebe der Stadt gehören (muss er der KI durch Abkaufen, Waren-Preiskampf oder Sabotage abluchsen - mehr dazu im Politik-Thread).
C. Es kostet Geld (und zwar immer mehr, je mehr Städte der Spieler schon besitzt).

Ist der Spieler einmal Stadtherr, so gibt es in der Stadt keine BM-Wahlen mehr und die Stadt gehört quasi dem Spieler. Nun kann er Mauern, Türme etc. bauen und die Stadt umgestalten.


08.10.2009  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=48612#post48612

 


 

Stadtherr
Ich gebe zu, die Idee ist etwas sonderbar und mir gefällt daran selbst nicht, dass es ein zusätzliches Prinzip ist, neben dem BM-Amt.
Auf der anderen Seite ist es wichtig, dass der Spieler im späteren Spielverlauf auch in anderen Städten Einfluss bekommt und z.B. bauen kann, was er will (Stadtmauern, Sondergebäude...).

Einfluss nur über Mitbestimmung finde ich nicht so toll. Soll ich mich um 50 Konvois kümmern und dann noch zur bestimmten Zeiten an Wahlen teilnehmen?

Doch ich gebe zu, der Stadtherr ist etwas diktatorisch. Eine andere Möglichkeit wäre es, alles über das BM-Amt zu regeln. Auswirkung:

- In meiner Heimatstadt habe ich einen Ansehensbonus, da kann ich am einfachsten BM werden
- In anderen Städten kann ich auch BM werden, hier allerdings muss ich mehr tun und benötige auch viele Gebäude. Ich kann z.B. anderen Händlern ihre Gebäude abluchsen und auf diese Weise deren Ansehen senken und meins erhöhen.
- In neu gegründeten Niederlassungen gibt es außer mir keine Kandidaten. Sobald aber die Stadt zur Hansezeit gereift ist, finden auch hier Wahlen statt. Mit dem großen Vorteil allerdings, dass ich ja schon viele Gebäude habe. Doch wenn ich es übertreibe, kann ich die Stadt verlieren.


09.10.2009  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=48645#post48645

 


 

Sonstiges
- Die Gilde wird fett aufgewertet mit zusätzlichen Rechten/Aufgaben/Infos (siehe andere Threads).
- Vom Stadtherr-Konzept bin ich weg. Kommt noch im Politik-Thread.


16.10.2009  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=48841#post48841

 


 

- Es gibt 2 Ämter: BM und EM. Darunter gibt's nix mehr, dafür kann man in mehreren Städten BM werden (s.u.).

- Ab bestimmten Rang (sagen wir mal Ratsmeister, kommt nach Ratsherr in P2) kann sich der User in seiner Heimatstadt zum BM wählen lassen. Dazu benötigt er in der Stadt zum Wahltag das höchste Ansehen in der Stadt.
- Ab dem höchsten Rang (Patrizier) kann sich der Spieler zum EM wählen lassen. Dazu benötigt er zum Wahltag das höchste Ansehen in der Hanse. AUßerdem muss er zuvor ein paar Maßnahmen der Hanse erfolgreich absolviert haben.
- In nicht-Heimatstädten kann sich der Spieler auch zum BM wählen lassen, dann allerdings muss er den Rat der Stadt bestechen, damit er auf die Kandidatenliste kommt. Ob man gewählt wird, hängt vom Ansehen ab.
- In selbst gegründeten Städten ist der Spieler der BM auf Lebenszeit.

Doch was kann der Spieler als BM und EM machen? Unterscheidung:

Der BM agiert lokal:
- Steuern
- Stadtmauer
- Besondere Gebäude
- Verhandlungen mit Landesfürst
- Händler anlocken durch Preisgarantien
- Zölle auf bestimmte Waren festlegen

Der EM agiert global:
- kann neue Städte gründen
- kann Städte mit Sanktionen belegen

Verhandlungen mit Landesfürst:
- Geld leihen / schenken
- Warengeschenke


16.10.2009  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=48844#post48844

 


 

Wahl zu EM
Hm, ich finde die Wahl, an der User aktiv teilnehmen und vorher noch möglichst viele Leute bestechen muss, zu kleinteilig. Ich würde die EM-Wahl lieber an das Ansehen des Spielers in der Hanse koppeln. Dazu kann man ja ohnehin noch in den einzelnen Städten Spenden und Geldgeschenke abgeben (z.B. Kirche), um vereinzelt das Ansehen zu erhöhen.


11.11.2009  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=49319#post49319

 


 

BM in mehreren Städten
Gut, ich verstehe, dass dies zu unhistorisch ist und außerdem der Status "Heimatstadt" verwischt. Lassen wir es dabei, dass man durch einen Umzug die Politik anderer Städte genügend bestimmen kann.

Die Bestechung des Rates, um BM zu werden, ist damit raus. Was Stadtmauer angeht oder die Beziehung zum LF halte ich es für wichtig, dass ein Spieler, der ein großes System schaffen will, die Möglichkeit haben sollte, auf andere Städte einzuwirken.

Dies gilt auch für den LF: ich kann ja nur in der Stadt mit dem LF quatschen, in der ich auch BM bin.


11.11.2009  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=49319#post49319

 


 

Landesfürst
Die Idee von Pieter, den LF mit Namen und Territorium authentischer machen, wird aufgenommen. Manche LF's haben dann auch mehrere Städte in ihrem Gebiet, z.B. ist der von Hamburg und Bremen der gleiche.

Es wurden außerdem einige Vorschläge gemacht, wie man etwas Politik oder Geschichte mit dem LF simulieren könnte. Ich versuche nun, dies (gameplaytechnisch) unter einen Hut zu bringen. Irgendwie muss das dem Spieler ja angezeigt und auswählbar gemacht werden.

Stellen wir uns mal vor, wir verpacken Forderungen, Wünsche, Beziehungsverbesserungen etc. in eine Art Missionssystem. Je mehr Wünsche (=Missionen) ich erfülle, desto freundlicher ist der LF zu meiner Heimatstadt.

Beispiel: Der LF fragt nach großen Mengen bestimmter Waren. Im Gegenzug bietet er an, die benachbarte Stadt (in der ein Konkurrent von mir sitzt) zu belagern.

Oder:
- Beziehung zur Kirche verbessern.
- Beziehung zu einem LF in einer anderen Stadt verbessern (mein LF legt ein gutes Wort für die Hanse ein etc.)


11.11.2009  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=49319#post49319

 


 

Kontakt zum LF
Normalerweise kann ich ja nur als BM mit dem LF reden. elite64 schlägt vor, dass der EM in jeder Stadt mit dem dortigen LF reden kann. Finde ich eine gute Idee. Vielleicht dann zusätzlich mit speziellen Missionen.


11.11.2009  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=49319#post49319

 


 

Hanserat
Nehmen wir mal an, ich müsste als EM einige meiner Entscheidungen (z.B. das Blockieren einer Stadt) dem Hanserat vorlegen und die BM's der Städte können nun zustimmen oder ablehnen.

Wie soll das ganze ablaufen, auch das mit den Bestechungen, ohne dass es zu kleinteilig wird? Soll ich wirklich einen Vorschlag im Rat machen, dann sehen das XY dagegen ist, in seine Stadt fahren, in dort bestechen und dann den Vorschlag erneut machen um dann zu sehen, das nun YZ dagegen ist? Will denn ein Spieler, der nach langer Spielzeit endlich EM geworden ist, nicht auch mal ordentlich auf den Putz hauen ohne vorher der Rat zu fragen?


11.11.2009  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=49319#post49319

 


 

Die Idee, Bürgermeister / Stadtherr in mehreren Städten zu werden, ist vom Tisch (siehe Politik-Thread).


12.11.2009  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=49341#post49341

 


 

Zitat:
Original von Dietrich v. Hohenstein
aber wenn man die eigene Niederlassung länger stark vernachlässigt, sollte man auch mit Schimpf und Schande davongejagt werden können und die Niederlassung 'verlieren'.

Gute Idee... dann übernimmt einfach die Hanse und macht eine Faktorei draus...


25.11.2009  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=49728#post49728

 


 

Milit. Unterstützung einer Stadt wird es geben. Eine größere Rolle als die Truppen sollen aber Wehrtürme spielen. Daher passt der Truppen-Transfer nicht so richtig.

Aber man könnte ja mittels Matrosen einsammeln und anderswo entlassen die Bettler- und damit die Arbeiterzahl aufpeppen. Hat eine Stadt z.B. 50 Bettler, dann kann ich hier max. 25 Matrosen anwerben (hängt noch mit meinem Ruf als "Arbeitgeber" zusammen; außerdem will ja nicht jeder Bettler gleich Matrose werden). Schmeisse ich die Matrosen in einer anderen Stadt wieder raus, so gibt das 1:1 Bettler...

Finde ich gut und kommt rein.

Das Umsiedeln von richtigen Bürgern (arm, wohlhabend, reich) wäre eine gute Sache für das Missionssystem. Da fallen mit 2 Variationen zu ein:

1. Unzufriedene Bürger suchen als größere Gruppe eine Mitfahrgelegenheit in eine Stadt, in der Arbeitskräfte fehlen.
2. Als Bestrafungsaktion für eine Stadt besticht die Hanse einige Bürger dieser Stadt, in eine andere Stadt überzusiedeln.

Passagiere werden auch Stauraum benötigen. 1 Passagier benötigt 1 Fass oder so. Ist doch leicht zu verstehen und wird den Spieler daran hindern, Passagiere unnötig lange herumzuschippern.

Ansonsten muss man aufpassen, denn das Umsiedeln ist ja eine krasse Sache: in der verlassenen Stadt stehen danach nämlich Wohnhäuser und Betriebe leer, was natürlich enorme Kosten verursacht (auch beim Spieler).

Allmacht des EM:
Immer, wenn der Hanserat laut meiner Liste einen Auftrag (Mission) erstellen soll, ist der Hanserat auch gefragt. Denn er muss den Missionsnehmer ja auch bezahlen. Dennoch würde ich sagen, dass der Hanserat eigentlich immer zustimmt. Eine Allmacht des EM hätten wir aber trotzdem nicht, denn der Spieler kann als EM nur dann eine Sanktion auf den Weg bringen, wenn zuvor etwas vorgefallen ist. Er kann z.B. nur dann gegen London eine Blockade verhängen, wenn London die Hanse zuvor geärgert hat. Wie stark die Sanktion dann ist, hängt zwar vom EM ab, aber ich würde dem Spieler nicht den ganzen Gestaltungspielraum nehmen. Er soll dich ruhig das Gefühl haben, der King zu sein.

Die Frage, ob der Aufwand für die EM- und LF-Missionen in einer Handelssimu lohnt, ist berechtigt. Aber es ist ja so, dass der Spieler EM-Anwärter-Missionen der Hanse erwartet, um sein Ansehen bei der Hanse zu steigern und um EM werden zu können. Bzw. soll es im Spiel ja einige Vorfälle geben, die das Hanseleben abwechslungsreicher machen und sich auch noch kaufmännisch ausnutzen lassen. Der grundsätzliche Idee von mir war nun, dass der Spieler die Missionen, die er im Verlauf seines Aufstiegs sieht, später als EM auch selbst initiieren kann. Der Entwicklungsaufwand dazu ist nicht zu hoch, wir gewinnen aber gehörig Spieltiefe. Natürlich wird es nur solche Missionen/Ereignisse/Vorfälle geben, die auch mehrmals im Verlaufe eines Spiels auftauchen. Bei den ganz seltenen Sachen lohnt sich der Einbau dann doch wieder nicht...

Frühwarnsystem: das wird so nicht klappen. Der Spieler muss auch als ganz normaler Händler die Möglichkeit haben, solche Dinge sofort zu erfahren (z.B. wenn er gerade in der Stadt ist), schließlich wird die nur 10-20 Tage vorherrschen, es gibt ja auch noch die KI, die unermüdlich Waren herumschippert...


22.12.2009  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=50584#post50584

 


 

Die dunkle Seite: Sabotage, Piraterie, Ansehen

Sabotage
Der Spieler kann in der Taverne ab und zu dunkle Gestalten treffen, die ihm anbieten, etwas bestimmtes gegen den regionalen Händler zu tun. Stimmt der Spieler zu, klappt die Sabotage mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit. Z.B. Lagerbestände vernichten, einen Streik anzetteln, Produktion sabotieren...

Piraterie
Der Spieler kann in der Taverne einen Piraten beauftragen, eine bestimmte Gegend unsicher zu machen. Dazu kann er ihm einen Konvoi übergeben. Um das Feature einfach zu halten und damit der Spieler nicht den Überblick verliert, würde ich sagen, dass der Pirat zwar macht, was er versprochen hat, der Spieler aber nie eine Beute oder den Konvoi zurückbekommt. Das ist praktisch die Bezahlung für den Piraten. Mit anderen Worten "erschafft" der Spieler mit diesem Feature einen neuen Piraten, den er auch in der Chronik verfolgen kann. Ausnahme: dieser Pirat greift den Spieler nicht an.

Ansehen
Nun kommt bestimmt ein Punkt, bei dem einige aufschreien werden: wie wir bei hinterhältigen Aktionen mit dem Ansehen umgehen. Ich würde es nämlich gerne so machen, dass sich eine negative Aktion sofort auf das Ansehen auswirkt und nicht vielleicht irgendwann mal oder vielleicht auch nicht. Das hat den Vorteil, dass man als Spieler besser kalkulieren kann, ob man sich eine Sabotage leisten kann oder nicht. Wenn ich also in der Taverne einen Piraten beauftrage, sinkt mein Ansehen sofort (aber nicht so stark, als würde ich slebst Piraterie betreiben).


04.02.2010  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=52081#post52081

 


 

Wahl zum Eldermann
Dem Spieler eine starke KI an die Seite zu stellen, gegen die er sich permanent behaupten muss, ist sehr schwer. Denn der Spieler kann es immer schaffen, so stark zu werden, dass er die KI-Händler überrundet. Hierzu sollen zwei Mechanismen rein kommen:
- die Konkurrenten haben alle ihre konkreten Handels- und Produktionsschwerpunkte in der Welt und sind dadurch stärker (mehr dazu im KI-Thread, der bald kommt).
- wenn der Spieler EM ist erwartet man vom ihm Reaktionen auf bestimmte Ereignisse. Kommen die nicht, verliert er Ansehen
- Der Handel spielt zwar beim Ansehen des Eldermanns eine Rolle, der Ansehensgewinn durch guten Handel reicht aber nicht aus. Der Spieler muss in vielen Städten Gutes tun, um EM werden zu können. Und er muss es immer wieder tun, da die permanenten Ansehenswerte (z.B. Betriebe) nicht ausreichen werden. Also muss er die flüchtigen Dinge (Missionen, Spenden...) auch regelmässig beachten. So ähnlich hat das ja auch Yakko ausgedrückt.

Wir sollten es aber so machen, dass die flüchtigen Teile des Ansehens in höheren Schwierigkeitsgraden immer stärker werden, oder?


04.02.2010  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=52082#post52082

 


 

Landesfürst
Der Landesfürst funktioniert in P4 etwas anders, denn er ist nicht mehr nur der LF einer Stadt sondern der Herrscher der ganzen Region - und die hat mehrere Städte. Hält man den LF auf wütend, so greift er immer wieder eine der regionalen Städte an. So ist die Auswirkung zumindest nicht so leicht vorherzusehen wie in P2. Auch wenn man sehr stark ist, macht der LF mehr Druck. Denn er kann auch eine Stadt einfach nur belagern, ohne sie anzugreifen. Hat man alle Betriebe innerhalb der Mauer, ist man aber trotzdem relativ sicher - in dieser Stadt. Dann kann der LF immer noch Türme kaputt hauen oder eine andere Stadt der gleichen Region angreifen.


04.02.2010  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=52082#post52082

 


 

Es ist wahr, dass der LF immer als neidischer Herrscher angesehen wurde in P2. Je erfolgreicher er ist, desto größer sind seine Forderungen. Erfüllt man sie nicht, wird er sauer. Ich würde das in P4 aber auch wieder so halten, denn dadurch :

Dennoch wird der LF in P4 ganz anders sein, denn jede Region hat nun ihren eigenen LF (war ein Vorschlag von euch hier im Forum). Der Reiz liegt darin, dass mehrere Städte sich einen LF teilen und dass seine Zufriedenheit von der ganzen Region abhängt. Vorteil ist aber auch, dass man sich besser auf den LF einstellen kann. Wenn ich z.B. plötzlich von einem LF einer anderen Region angegriffen werde, kann ich vorher dagegen ja gar nix machen...

Doch bekommt der LF in P4 auch eigene Missionen, über die wir ja auch schon diskutiert haben. Es geht nicht nur um Gold und Waren, sondern auch um andere Gefälligkeiten, wie Ausbau, Sabotage der Nachbarregion, Kriegsunterstüzung...

Übrigens bekommt jeder LF - wie im Forum gewünscht - nun auch einen richtigen Namen und Titel, damit er etwas personifizierter wirkt...

Wir versuchen auch es so hinzubekommen, dass man dem LF bei Neugründung einer Stadt die (Stadt-)Rechte abkaufen muss.


23.02.2010  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=52568#post52568

 


 

Aufstieg
Mit Pieters 3 Dinge für das Ansehen eines Hanseaten stimme ich voll überein. Und so lassen sie sich umsetzen, dass sie meiner Meinung nach Sinn und Spaß machen:

Reichtum: Gold, Schiffe, die Anzahl der Mieter und die Zahl der Betriebe (leere Häuser zählen nicht)

Politische Macht: die Möglichkeiten nutzen und der Verantwortung gerecht werden. Gibt es ein Ereignis, muss der Spieler auch reagieren.

Gesellschaftliches Engagement: zum einen wohltätige Dinge wie Spenden und besondere Gebäude, zum anderen aber auch Dinge, die der Stärkung (Vergrößerung) der Hanse dienen. Dazu braucht man zwar Geld, man muss es aber richtig investieren. Wer 100 Holzbetriebe baut, erhält zwar Ansehen. Wenn die sich aber nicht lohnen und wieder abgerissen werden müssen, verliert man sein Ansehen wieder.

Wir werden versuchen, die Balance so zu halten, dass auch wirklich alles 3 nötig ist. Z.B. soll man allein durch Geld und Besitz nicht EM werden können und auch nicht im Amt bleiben können. Auch in jeder Stadt durch Handel und Spenden das Ansehen anheben wird nicht mehr reichen in P4.


23.02.2010  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=52568#post52568

 


 

- Der LF wird sich nie gegen einen Händler/den Spieler richten. Das geht mir zu weit und lässt sich vom User schlecht kontrollieren (der User muss ja immer im Vorfeld Einflussmöglichkeiten haben). Der LF geht immer nur gegen eine Stadt, wenn diese ihn zuwenig am Erfolg teilhaben. Sein Ziel ist auch nicht, eine Stadt kaputt zu machen. Er möchte sie nur unter Druck setzen.


23.02.2010  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=52568#post52568

 


 

Noch eine Zusammenfassung, was den Eldermann angeht
- EM werden soll schwerer werden und nicht automatisch aus dem BM-Amt hervorgehen.
- Wenn man EM ist, muss man immer wieder was tun, um sein Ansehen und seine Beliebtheit zu halten. Die festen Werte (Gebäude, Arbeiter, Reichtum, Schiffe...) werden nicht genügen, um im Amt zu bleiben.
- Wir werden ein paar Großereignisse für das EM-Amt einbauen.
- Auch die wachsenenden Piratennester kommen rein. Reagiert man als EM früh, sind die Piraten noch klein und wenig.
- Auch wird es LF's geben, die Piraten unter Vertrag nehmen und eine Stadt/Region eines anderen LF's belästigen. Hierzu gibt es dann auch Missionen des eigenen LF's...


23.02.2010  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=52568#post52568

 


 

- LF's bekommen zwar Titel und Namen pro Region, haben aber kein Bildchen. Der User hat auch nie direkt mit Ihnen zu tun sondern nur mit deren Abgesandten. Anders ist es aber mit den Konkurrenten: die bekommen animierte Bilder, etwa wenn sie sich bei mir beschweren oder mich willkommen heißen.


23.02.2010  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=52570#post52570

 


 

Das Ansehen besteht aus einem konstanten Teil (Betriebe...) und einem Aktionsteil (Handel, Spenden). Durch böse Taten, egal welcher Art, sinkt dieses Aktionsansehen. Durch Spenden und Ablasshandel (habe die Idee aus dem Forum übernommen) kann man das Aktionsansehen wieder gerade biegen.

Möglichkeit 1: Das Ansehen wird sofort gesenkt.
Beispiel:
Wenn ich in einer Kneipe mit einem Saboteur rede, dann spricht sich das herum. Auch wenn man mir nichts nachweisen kann, gelte ich mit der Zeit als schräg, wenn ich das zu oft mache.
Dennoch ist das eine Option. Wenn mein Ansehen in Lübeck 60% ist, dann kann ich mir genau überlegen, ob ich eine Sabotage durchführen möchte oder nicht. Mein Ansehen geht dann (z.B.) um 20% runter dafür habe ich dem Konkurrent aber eins reingewürgt. Mit der Zeit verschwindet dieser negative Ansehensteil aber wieder. Ich kann's ja mit Spenden beschleunigen.

Möglichkeit 2: Das Ansehen wird evtl. irgendwann gesenkt
Z.B. 10 Tage nach Sabotageauftrag erhalte ich eine Nachricht, dass ich angeklagt werde bzw. Ansehen verliere.

Was mich an Möglichkeit 2 stört ist, dass ich lange warten muss, bevor ich die Auswirkung sehe. Egal, was ich jetzt mache, ich weiß nicht, wie mein Ansehen in 10 Tagen sein wird. Außerdem wird eine zusätzliche Nachricht erzeugt, die ich nicht verpassen darf.

Da es nicht planbar ist und die Auswirkung ungewiss ist, lassen viele User die Hände davon. Sie probieren es mal aus, aus Spaß, aber es wird nicht als Möglichkeit für die Spielstrategie erwogen. Und genau das sollten wir ändern. Der User soll sich über die Konsequenzen seines Handelns im Klaren sein, damit er abwägen kann. Wenn ich z.B. einen Konkurreten schädigen und verdrängen möchte und keine Wahl kommt, kann ich den Ansehensverlust doch in Kauf nehmen.

Unterwelterfahrung
Das geht mir zu weit. So sehr wollte ich das Thema nicht ausbauen, auch aus Zeitgründen. Das oben genannte Aktionsansehen geht aber in eine ähnliche Richtung.

Piraten
Die Idee war, dass die beauftragten Piraten eine Gegend so verunsichern, dass weniger Händler anreisen. Das hat natürlich sofort Auswirkung. Daher soll so eine Aktion auch ordentlich Ansehen kosten. Ich bezahle also Ansehen + Geld / Schiff für die besseren Handelsmöglichkeiten danach. Das ist eben eine Spieloption.

Kriminelle Aktionen
Nochmal zur Klarstellung: es soll keinen kriminellen Weg geben. Wir machen ne HaSi. Aber man soll sich hier und da auch durch kriminelle Sachen einen Vorteil verschaffen können, wenn man will und wenn man es sich ansehensmäßig leisten kann. Diese kriminellen Sachen sollen aber auch nicht übermässig stark werden sondern eher neue Situationen bewirken.

Anklagen / Bestrafungen
Wir müssen bei den ganzen Sachen immer im Hinterkopf behalten, dass der User auch alles mitkriegen muss. Nicht alle spielen das Spiel in auf (sehr)langsam. Wenn mir eine Bestrafung angedroht wird und ich bekomme das nicht mit und beim nächsten Besuch von Lübeck ist mein Kontor weg... solche Spielmechanismen stossen nun mal bei der Mehrheit der Spieler heutzutage auf Ablehnung (war zu Zeiten von P2 anders).
Ausweg wäre: man müsste eine zentrale Stelle für Strafen haben, damit ich diese sofort einsehen kann. Und wenn's zu einer Strafe kommt, erscheint ein Konkurrentenvideo mit Sprachausgabe ("Ich weiß genau, dass du dahintersteckst! Das gibt eine Anklage!")

Schuldenturm: eigentlich wäre das eine Möglichkeit, ein festes Strafensystem einzubauen. Da kriminelles Spielen aber nicht zwangsläufig zu P4 gehört (soll ja nur eine Option sein), wäre das eigentlich unpassend. Vielleicht im Rathaus einen Gerichtssaal einbauen, in dem alle Strafen gegen mich nachzulesen sind und wo ich auch Schuld begleichen kann...


24.02.2010  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=52616#post52616

 


 

Details zur Ansehensberechnung
Jede Stadt hat ihr eigenes Ansehen, daraus ermittelt sich (mit Modifikationen) das globale Ansehen. Wenn ich in Lübeck alle Nahrungsmittel aufkaufe oder den Hafen blockiere, stört das in Stockholm niemanden.


03.03.2010  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=52786#post52786

 


 

Bei allen Aktionen gibt es keinen 100%igen Ansehensverlust sondern wie hier gewünscht werde ich mit gewisser Wahrscheinlichkeit beim Gespräch mit einem Schurken gesehen und bekomme nach dem Kneipenbesuch eine entsprechende Mitteilung und Ansehensverlust. Diesen kann ich anschleßend mit Kirche etc. wieder geradebiegen.


09.03.2010  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=53006#post53006

 


 

Piraterie
Bei Piraterie schlage ich als Kompromiss vor, dass man nach einer Seeschlacht erfährt, falls es zu einem Ansehensverlust kommt. Falls ja, erfährt man auch sofort, in welcher Stadt (oder gesamte Hanse). Je mehr Piraterie man betreibt, desto größer ist der Verlust. Und solange ich nur plündere und niemanden verletze, kann ich das mit Reue (Spenden etc.) wieder geradebiegen. Ich könnte aber auch erst einige Zeit Piraterie betreiben und mich anschließend im großen Stil beliebt machen. So hat Berlusconi es doch auch gemacht.


09.03.2010  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=53006#post53006

 


 

Piraterie und S/L
Hm, ich denke nochmal über die Save/Load - Problematik nach. Wie wäre es denn, wenn man einfach pro durchgeführtem Angriff auf einen KI-Händler einen festen Ansehensverlust von sagen wir mal 15% in der Stadt des Händler erfährt. Es gäbe dann immer noch genug Raum für Spannung: denn man weiß ja im Vorfeld nicht, welche Waren man plündern wird. Natürlich könnte man nach dem Kampf den letzten Save laden, wenn die Waren einem nicht passen. Aber dagegen können wir nix tun. Wie sehr sich das Plündern dann in Relation mit dem Ansehensverlust lohnt, muss dann jeder selbst wissen. Es mag Situationen geben, z.B. wenn ich eine Stadt aushungern möchte, in denen mir das egal ist.


17.03.2010  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=53209#post53209

 


 

Ansehensverlust, S/L
Wir haben eine Möglichkeit gefunden, wie S/L nicht mehr so leicht ausgenutzt werden kann. Wir speichern ohnehin den Weltzustand immer ab, dies nutzen wir dafür, dass die gleiche Tat oder immer gleich bestraft wird.

Wir machen es nun so, dass eine Straftat mit ca. 50% zu einem Ansehensverlust führt. Wie hoch der Verlust wird, hängt von den "Vorstrafen" ab.

Ob es auch noch Goldstrafen geben wird, überlegen wir noch. Problem ist, das man dazu noch ein Geldeintreibesystem benötigt, was wegen der vielen möglichen Spezialfälle aufwändig ist. Und ein einfaches System ist nicht transparent genug. Mir wäre lieber, statt Geldeintreiben eine Auswirkung im Spiel zu haben, z.B. der User darf nicht bauen etc.

Will jemand sein schlechtes Ansehen schnell wieder in Ordnung bringen, so muss er vorher in der Kirche vorbeischauen. Ansonsten richtet sich das Ansehen im Laufe der Zeit von selbst.


29.03.2010  Quelle:http://www.patrizierforum.net/thread.php?postid=53499#post53499